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Gefühlskalt

Leer und kalt fühle ich mich zur Zeit. Nichts kommt mehr an mich ran. Ich habe mich verschlossen und das Leben lässt mich kalt. Es ist so typisch. Wie oft hatte ich das schon? Ich kanns nicht mehr zählen!

Nicht mal Yoga konnte die Mauer durchdringen. Ich hab die Übungen abgespult und nichts ist bis zu mir nach drinnen gedrungen. Eingesperrt in meinen Körper habe ich mich, will nichts mehr wissen von der Welt da draussen, fühle nichts mehr. Ich will mich verletzen, mir wehtun nur um irgendwas zu fühlen. Muss mich dringend ablenken, doch weiss nicht wie. Ich will was tun, doch bin wie blockiert. 

Letzte Woche hab ich wieder mal Bücher bestellt. Richtig dicke Fantasy-Schmöcker mit 800-1000 Seiten, doch ich kann mich nicht konzentrieren. Ständig schweife ich ab. Ich hasse es, wenn ich noch nicht mal mehr lesen kann! 

Hoffentlich ist es nur der nahende Vollmond, der mir diese innere Rastlosigkeit bringt, dann ist es in ein paar Tagen wieder vorbei.

Gestern hatte ich es noch satt, diese über-emotionale, weinerliche Kuh zu sein, und Heute geht mir meine eigene Gefühlskälte tierisch an die Nieren. Was will ich eigentlich? Wer bin ich? Wer will ich sein?

7.10.14 13:48


Ambivalenz

Immer und immer wieder das Selbe. Ich kenne diese Gefühle nur zu gut und kann doch nichts Wirksames dagegen unternehmen. Etwas mehr als 1,5 Jahre bin ich nun mit meinem Partner zusammen und es geht schon wieder los. Liebe oder hasse ich ihn? Achte oder verachte ich ihn? Das ändert von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde.

Gestern und Vorgestern hab ich mir wieder den ganzen Tag überlegt ob es nicht besser wäre, ohne ihn zu sein. Ich war innerlich so wütend! Da hab ich meinen Laptop endlich neu aufgesetzt und was macht er als erstes? Installiert ein blödes Fussballmanager-Spiel und ist den ganzen Tag und die Nacht am spielen. Oh wie ich das hasse! Es ist schliesslich MEIN verdammter Laptop! So wie es auch MEIN W-Lan, MEINE Wohnung, MEINE Möbel MEIN GANZES VERDAMMTES REICH sind. Er ist mit Nichts ausser ein paar Klamotten und seinen Gitarren zu mir gekommen und hat sich sozusagen ins gemachte Nest gesetzt. Gestern habe ich ihn dafür verachtet. Dabei war ich es doch, die mit ihm zusammen sein wollte...

Dann gibts wieder die Momente, in denen ich ihn einfach nur ansehe und mein Herz klopft und quillt über vor Liebe. Die Momente, in denen er einfach nur super lieb und süss ist. Momente, in denen ich Angst habe, dass er mich verlassen könnte. Oh wie ich diese Ambivalenz hasse!

In der letzten Zeit jedoch, hält mich nur mein Hirn davon ab, dass die ganze Sache in einem extremen Streit ausartet und ich ihn zum Teufel oder wohin auch immer jage. Die negativen Gefühle überwiegen, doch das Hirn hält mich davon ab, allzu voreilig zu handeln. Es sind doch "nur" meine Gefühle, meine Paranoia. Das muss keineswegs der Realität entsprechen... doch was soll ich tun? Es reisst mich auseinander. Ich habe das Gefühl auseinander zu brechen, in tausend Spiegelscherben zu zersplittern aus denen mir mein eigenes blödes Grinsen entgegenblickt und mir zu verstehen gibt, dass es doch von vornherein klar war, dass ich es auch dieses Mal verkacken werde. Bin ich denn wirklich nicht in der lage, langfristige Beziehungen zu anderen Menschen aufrecht zu erhalten?

Es geht mir nicht sonderlich gut zur Zeit. Ich denke ziemlich oft darüber nach, einfach alles hinzuschmeissen und wünsche mir viel zu oft, morgens nicht mehr aufzuwachen. Ich bin wohl fürs Leben nicht geschaffen, vielleicht komme ich auf "der anderen Seite" besser klar...


2.10.14 16:51


Besser...

Irgendwie geht es mir Heute wesentlich besser als die letzten Tage. Auch wenn ich wieder alleine bin, so fühl ich mich ausnahmsweise mal nicht einsam. Tut gut, auch mal wieder das allein sein geniessen zu können. Hoffentlich hält das eine Weile an.

Ich hasse diese ständigen Gefühlswechselbäder. Es wäre schön, wenn es mir mal eine Woche am Stück einfach nur gut gehen könnte. Keine Paranoias und depressive Phasen. Einfach nur "normal" sein und seinen täglichen Beschäftigungen nachgehen können, das wär schon was.

Nur dass ich mich wieder nicht raus getraut hab und somit meinen Yoga-Kurs verpasst hab trübt meine Laune etwas. Es hätte mir bestimmt gut getan. Naja, irgendwas ist ja immer...

29.9.14 18:52


Allein gelassen

Wieder fühle ich mich komplett verlassen. Mein Freund hat sich schon wieder abgesetzt und ich kann sowas von überhaupt nicht damit umgehen grade. Diese Woche war er JEDEN verfluchten Tag weg, ohne mich auch nur ein einziges Mal zu fragen ob ich mitkommen will. Es sollte mir nichts ausmachen, ich sollte froh sein, dass er Freunde und sein eigenes Leben hat. Vielleicht könnte ich das, wenn er nicht letztens in einem Streit zu mir gesagt hätte "Weisst du was? Ich werd mir jetzt ganz schnell nen Job suchen, dann bezahl ich dir die 5 ausstehenden Monatsmieten und verpiss mich". Dieser eine Satz hängt mir so im Schädel fest und hat meine Angst vor dem Verlassen werden nur noch gesteigert.

Ich würde so gerne versuchen mit ihm darüber zu sprechen, was mich zur Zeit  niederdrückt. Ihm sagen, dass ich glaube er sei nur noch bei mir, bis er wieder nen Job hat und ausziehen kann. Dass ich glaube, ich ekle ihn an, weil wir keinen Sex haben seit einigen Wochen. Dass ich glaube, er schämt sich für mich, weil er mich nirgends mehr mit hin nimmt. Doch ich kann nicht. Ich habe viel zu viel Angst, dass er mich dann wieder anschreit. Mit ihm kann man nicht reden, er rastet jedes Mal aus. 

Weiss nicht mehr weiter. So wie es jetzt ist, tut es mir definitiv nicht gut. Doch würde es mir besser gehen, wenn er weg ist? Wäre dann wieder Platz für mich selbst in meinem Kopf? Ich muss dringend meinen Psychiater kontaktieren, das weiss ich schon länger, doch ich kriegs nicht hin. Ich krieg gar nichts mehr hin. Ich lese, lese und lese nur noch ein Buch am anderen... blos nicht über mein Leben nachdenken. 

27.9.14 18:09


Ablenkung gelungen...

Der Tag heute ist psychisch ziemlich anstrengend. Mein Freund ist mit Freunden weg und irgendwie ertrag ich das zur Zeit unheimlich schlecht. Ständig mache ich mir Gedanken darüber, dass er eigentlich gar nicht mit mir zusammen sein will, dass er auf der Suche nach einer Besseren, Hübscheren, Jüngeren und Schlankeren ist für die er sich nicht zu schämen braucht. Ständig diese blöde Paranoia, dass ich nur ausgenutzt werde, dass ich nichts wert bin, dass ich dumm und fett bin, dass kein Mensch gerne Zeit mit mir verbringt. Dazu kommt noch, dass ich denen recht geben muss; ich kann verstehen, warum keiner mit mir was zu tun haben will, warum man sich für mich schämen muss.

Ich fühle mich alleine, verlassen und verloren. In den Spiegel blicken mag ich gar nicht, weil ich dieses Gesicht nicht erkenne. Ständig sehe ich eine andere Person im Spiegel. Wer ist sie? Bin das wirklich ich? Muss wohl...

Es hat mich ein wenig abgelenkt, hier am Blog rum zu basteln, ein paar Zusatzseiten zu erstellen und Infos zu ergänzen. So hab ich zumindest die ganz Üble Scheisse von mir abwenden können, nämlich das emotionale Essen oder auch die Selbstverletzung. Ich bin soweit.... ich müsste dringendst mal wieder einen Termin beim Psychiater machen.

Mittlerweile bilde ich mir sogar ein, dass meine Katze mich nicht mehr leiden kann... ziemlich dämlich ich weiss. Doch wie kriegt man solche definitiv stupiden Gedankendreher wieder los? Ich weiss es nicht.

26.9.14 19:36


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